Themenschwerpunkt: Künstlerische Interventionen
Webseiten/Blogs/Soziale Medien:
https://www.sfb-intervenierende-kuenste.de/personen/rogalski/index.html
Sprache/n: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
Stadt: Berlin
Bundesland: Berlin
Land: Deutschland
Themen: übersetzung, literaturkritik, rechtsextremismus, literatur und gesellschaft, kunst und politik, kunstsoziologie, kunst und wissenschaft
Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Interview
Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.
Laura Rogalski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich Intervenierende Künste und am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Sie promoviert zu Wirksamkeitserwartungen in der Praxis künstlerischer und aktivistischer Kollektive. Zuvor unterstützte sie ein Forschungsprojekt zu Literatur, Religion und der neuen Rechten am Sonderforschungsbereich Affective Societies. Sie ist Mitherausgeberin des 2025 im Diaphanes-Verlag erschienenen Sammelbandes Drafts in Action. Concepts and Practices of Artistic Intervention.
Darüber hinaus übersetzt sie Prosa und Lyrik aus dem Spanischen ins Deutsche, ist Redakteurin der Literaturzeitschrift alba.lateinamerika lesen und kooperiert mit der Initiative für lateinamerikanische Literatur material.
Vorträge / Referenzen:
Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Reihe Künstlerische Interventionen. Politische und ästhetische Potentiale des Offenen Hörsaals an der Freien Universität Berlin. Gemeinsam mit Simon Teune und Christian von Scheve, 7. Mai 2024.
Wirksamkeit ist keine zentrale Kategorie der akademischen Auseinandersetzung mit den Künsten und doch weist der Begriff große Überschneidungen mit Debatten zur gesellschaftlichen Rolle von Kunst auf. Zugleich lässt sich das Konzept der Intervention nur schwer von einer abstrakten oder konkreten Hoffnung auf (gesellschaftliche) Veränderung trennen. Was lösen künstlerische Interventionen aus und welche Perspektiven auf Wirksamkeit sind in der Praxis aktivistischer und künstlerischer Kollektive zu finden? Der Vortrag verortet diese Fragen in gesellschaftlichen Vorstellungen über Kunst und Aktivismus und schlägt Strategien zu ihrer empirischen Beantwortung vor.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Podiumsdiskussion, gemeinsam mit Alexander Fischer, Torsten Hoffmann und Hauke Hückstädt, 8. Dezember 2025, Literaturhaus Frankfurt.
Wir wissen zu wenig. Wir verpennen es. Literaturpolitik ist kein Nebenschauplatz. Sie ist eines der wichtigsten Aktionsfelder der neurechten Thinktanks. Das Literaturhaus wirft Licht dahin, wo es dunkelt. Literaturpolitische Aktivitäten der deutschsprachigen Neuen Rechten haben im 21. Jahrhundert in Bezug auf Umfang, mediale Formate, Reflexions- grad und Breitenwirkung ein neues Niveau erreicht: Neurechte Verlage, Zeitschriften, Blogs und Podcasts publizieren literarische Texte, geben Lektürehinweise, betreiben Literaturkritik. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund eines metapolitischen Konzepts – man will zunächst die kulturelle Deutungshoheit gewinnen, um damit und danach politische Ziele durchsetzen zu können. Die Gäste des Abends diskutieren zu diesem Thema. Torsten Hoffmann und Alexander Fischer leiten in Stuttgart ein Forschungsprojekt zur Neurechten Literaturpolitik; Laura Rogalski befasst sich an der FU Berlin mit Kultursoziologie, Gesellschaftstheorie, Affect Studies, Praxistheorie und Rechtsextremismusforschung.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Podiumsdiskussion über die Arbeit von Marina Naprushkina im Rahmen der Ausstellung Herausgeforderte Gesellschaft. Gemeinsam mit Marina Naprushkina und Dr. Annegret Laabs, 5. November 2025, Kunstmuseum Magdeburg.
Im Rahmen der Ausstellung „Herausgeforderte Gemeinschaft“ sind die Künstlerin Marina Napruhskina und die Wissenschaftlerin Laura Karoline Rogalski im Kunstabend des Kunstmuseums Magdeburg zu Gast. Zusammen sprechen sie über künstlerische Praxis zwischen Empowerment, Protest und gesellschaftlicher Teilhabe, anknüpfend an das Werk von Marina Naprushkina in der Ausstellung „Herausgeforderte Gemeinschaft“.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Auftaktveranstaltung der Studis gegen Rechts und des Green Office zum Buchmarkt der unabhängigen Verlage, 4. Dezember 2025, Café Knallhart, Universität Hamburg.
Am 04.12. um 18 Uhr laden Studis gegen Rechts Hamburg und das GreenOffice der UHH zu einem informativen und kritischen Abend ein.
Als Auftaktveranstaltung zum Buchmarkt der unabhängigen Verlage, welcher vom 05.-06.12. im Lichthof der Staatsbibliothek stattfinden wird, werden aktuelle Entwicklungen der neurechten Literaturpolitik und linke Gegenstrategien im Umgang mit rechten Verlagsstrukturen beleuchtet.
Den inhaltlichen Einstieg bietet ein Vortrag von Laura Rogalski (FU Berlin) zum Format „Aufgeblättert. Zugeschlagen.“. In dem analysiert wird, wie rechte Akteure über Bücher und Verlage politische Narrative verbreiten und welche Mechanismen ihre Diskurse in den öffentlichen Raum tragen.
Im Anschluss folgt die Vorstellung der Initiative „Verlage gegen Rechts“, die Einblicke in linke, solidarische und demokratische Strategien im Literaturbetrieb gibt. Es wird gezeigt, wie sich unabhängige Verlage gegen rechte Einflussnahme positionieren und welche Formen des Widerstands und der Aufklärung heute notwendig sind.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch