Themenschwerpunkt: FK&HR:Psych.Handlungskompetenz
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Sprache/n: Deutsch, Englisch, Spanisch
Wohnort: Berlin
Land: Deutschland
Themen: psychologische prozesse, hr, führung, psychologische beratung, hr strategie, psychische gesundheit im unternehmen, führungskompetenz und belastungsmanagement, transformation & change
Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Training
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Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.
Orientierungslosigkeit als Unternehmensrisiko
Fehlende Gesundheitskompetenz bei Führungskräften und HR – was sie kostet und wie wir das ändern.
Psychische Erkrankungen sind seit Jahren die häufigste Ursache für Langzeitkrankenstände und Frühverrentung. Die Datenlage ist eindeutig. Die Compliance-Anforderungen verschärfen sich. Und trotzdem scheitert die Reaktion in Unternehmen immer wieder an derselben Stelle: nicht beim Erkennen, sondern beim Handeln.
Das Problem ist keine mangelnde Sensibilität. Es ist strukturelle Orientierungslosigkeit. Führungskräfte und HR-Verantwortliche fehlt die konkrete Gesundheitskompetenz für psychische Belastungssituationen – das Wissen, wann etwas ein Warnsignal ist, wie man ein Gespräch eröffnet, wo die eigene Rolle endet und wie man professionell weiterleitet. Diese Lücke ist nicht individuelles Versagen. Sie ist ein systemisches Problem.
In zehn Jahren HR habe ich eines immer wieder gesehen: Führungskräfte und HR-BPs, die merkten, dass etwas nicht stimmt – und trotzdem nicht handelten. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil niemand ihnen je gezeigt hat wie.
Fehlende Handlungskompetenz macht Führungskräfte und HR selbst vulnerabel – besonders in Zeiten von Transformation und Veränderung. Das ist kein Randthema. Das lässt mich nicht los.
Stephanie Günther verbindet zehn Jahre Praxiserfahrung als HR Professional mit verschieden Rollen (auch international) im Volkswagen-Konzern mit psychologischer Fachkompetenz – und schließt damit eine Lücke, die in deutschen Unternehmen täglich Geld kostet: Führungskräfte und HR-Verantwortliche, die psychische Belastung zwar wahrnehmen, aber nicht wissen, wie sie professionell reagieren sollen.
Als Senior HR Business Partner und Technical HR Lead begleitete sie über 4,5 Jahre einen der komplexesten Tech-Transformationsprozesse Deutschlands (CARIAD, Volkswagen). Sie kennt die Realität hinter den Zahlen: überforderte Führungskräfte und HR Business Partner, gescheiterte BEM-Prozesse, vermeidbare Langzeitkrankenstände – und wie sich das ändern lässt.
Heute berät und trainiert sie HR-Teams, Führungskräfte und Organisationen mit einem klaren Ansatz: keine Therapie, keine Sensibilisierungskampagnen – sondern konkrete Handlungskompetenz für die Menschen, die täglich im Mittelpunkt stehen und zuerst mit psychischer Belastung im Unternehmen konfrontiert werden.