Themenschwerpunkt: Psychotherapie & Machtkritik
Webseiten/Blogs/Soziale Medien:
https://www.psychologie-kittelmann.de/
Social Media:
Sprache/n: Deutsch, Englisch
Wohnort: Leipzig
Land: Deutschland
Themen: psychologie, psychotherapie, feminismus, klassismus, feminismus & medizin, gesundheit queerer menschen, diskriminierungs- und machtkritik, sexismus in der medizin, psychodynamik, lgbtqi
Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Interview
Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.
Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.
Ich bin M.Sc. Psychologin und Psychotherapeutin in fortgeschrittener Ausbildung im Verfahren Tiefenpsychologie. Seit 2021 bin ich Mitglied im VLSP* und begleite Klient*innen queer-sensibel.
In Vorträgen und Workshops spreche ich über den Einfluss von Diskriminierungserfahrungen auf die mentale Gesundheit.
Aktuell arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Psychiatrische Epidemiologie – Risikofaktoren und Outcomes“ unter der Leitung von Prof. Schomerus in einem Projekt zu Gewalterfahrungen von psychisch erkrankten Personen im Kontext sozialer, biografischer und institutioneller Faktoren.
Ich biete Vorträge und Workshops an für Fachpublikum, Hochschulgruppen, psychosoziale Träger und Aktivist*innen. Gern konzipiere ich für Sie auch ein Weiterbildungsformat für Fachkräfte in psychosozialen, medizinischen und bildungspolitischen Kontexten.
Mein Fokus liegt auf der Verbindung von Theorie & Praxis, persönlicher Reflexion und struktureller Analyse.
Meine Formate sind interaktiv, machtkritisch und orientieren sich an einer feministischen, intersektionalen und kritischen Psychologie.
Thematische Schwerpunkte:
– Soziale Determinanten psychischer Gesundheit, z.B. Armut, Geschlecht, oder Queerness
– Gender, Macht und psychische Gesundheit / Geschlechterrollen und deren Einfluss auf die Psyche
– Sexismus, sexualisierte Gewalt & Therapie
– Kritische Perspektiven auf psychologische Versorgungssysteme
Nach meinem Masterabschluss 2019 begann ich die Ausbildung als Psychotherapeutin im Verfahren TP. Seit 2023 bin ich zudem als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe um Prof. Schomerus in Leipzig tätig.
Politische Bildungsarbeit im feministischen Bereich mache ich bereits seit ca. 10 Jahren. Nach kurzer Zeit konnte ich die Psychologie und Psychotherapie nicht mehr ohne die gesellschafts-, diskriminierungs-, und machtkritische Brille betrachten und arbeite seit 2019 vordergründig als Referentin und Workshopleiterin an dieser Schnittstelle.
Vorträge / Referenzen:
Die Psychologin in fortgeschrittener Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit den früh erlernten Kategorisierung in „weiblich“ und „männlich“. Neu gewonnene Informationen über sich selbst und andere werden nach diesen Geschlechterrollen geordnet, welche wiederrum Einfluss auf die Selbstwahrnehmung, auf Aktivitäten, Vorlieben und emotionales Erleben haben. Geschlechterklischees können in individuellen Lebensentwürfen und dem Umgang mit Schwierigkeiten einengen. Zudem ergeben sich in der patriarchalen Gesellschaftsordnung sich für Frauen* und queere Menschen genderspezifische Belastungen wie sozioökonomische Benachteiligung, Sexismus und Erfahrungen Gewalt, insbesondere in der Intersektion mit Rassismuserfahrungen und Armut, die einen Einfluss auf die psychische Gesundheit haben können. Welchen Einfluss haben Geschlechterungleichheit, Geschlechterrollen und somit Geschlechtsspezifische Verarbeitungs- und Belastungsmuster sowie Sexismus als Stressor auf die Psyche von Frauen, queeren Menschen? Und wie können diese Muster die Psyche von Männern beeinflussen? Diesen Fragen widmet sich Paula Kittelmann im Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde.
In Ihrem Vortrag spricht Paula Kittelmann über die Lage von queeren Menschen hinsichtlich der psychischen Gesundheit. Es geht um den Einfluss von Diskriminierungserfahrungen auf die Psyche, die Pathologisierung queerer Identitäten und die Implikationen für das psychologische/psychotherapeutische Arbeiten mit Menschen aus der LGBTQI+ Community.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
The panel unpacked how systems fail queer and trans health needs and discussed mental health, hormone access, reproductive justice and medical bias. Speakers shared practical community strategies and called for care-centred health policies and mutual support.
Im Fokus des Workshops stehen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen, wie bspw. Queerfeindlichkeit und Sexismus, als Belastungsfaktoren für die Psyche. Zudem geht es darum, welchen Effekt es hat, mit bestimmen Geschlechterrollen aufzuwachsen. Gedacht werden die Aspekte in der Verschränkung mit Armutserfahrung und Prekarität.
Neben kurzen theoretischen Impulsen soll es im Workshop zunächst darum gehen, den eigenen Standpunkt kritisch zu reflektieren und zu hinterfragen, was dieser für die eigene Arbeit bedeutet; z.b.: Wie begegnen wir Klient*innen, welche Vorannahmen bedingen unsere Arbeit?
Weiterhin soll erarbeitet werden, welche Rolle die o. g. Aspekte als Erfahrungen der Klient*innen für die eigene Arbeit spielen.
Das Handbuch soll eine kleinteilige und niedrigschwellige Analyse von Gewalt und Diskriminierungserfahrungen im Kontext patriarchaler
Strukturen bieten. Es werden Begriffe, Zusammenhänge und Machtdynamiken erklärt. Mit einem Fokus auf die Musikindustrie sollen
Machtverhältnisse, Mechanismen wie Täterschutz und die Reproduktion sexualisierter Gewalt in Songtexten und Medien verständlich erläutert werden.
In diesem schriftlichen Interview spricht Paula Kittelmann, Psychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung (TP) und Mitglied im VLSP* (Verband für queere Menschen in der Psychologie), über die Herausforderungen und Chancen einer gendersensiblen psychotherapeutischen Versorgung.
Dabei geht es nicht nur um individuelle Haltungen, sondern um strukturelle Fragen: ❖ Wer wird in der psychotherapeutischen Versorgung angesprochen? ❖ Welche Sprache wird verwendet? ❖ Besteht eine institutionelle Diskriminierung von queeren Personen – und wie könnte Versorgung aussehen, die gerecht, reflexiv und zugänglich für alle ist?
Ein Spannungsfeld zwischen individueller Traumaheilung und gesellschaftlicher Reflexion Können Erfahrungen von Gewalt in Diagnosen erfasst werden? Was bedeutet »feministische Psychotherapie« in diesem Kontext? Und wie lässt sich individuelles psychotherapeutisches Arbeiten mit der Reflexion der zugrunde liegenden gesellschaftlichen Strukturen verbinden? Dieser Beitrag bemüht sich um einen integrativen Ansatz, der sozialwissenschaftliche und psychotherapeutische Perspektiven zusammenführt, um ein komplexes und weitreichendes Phänomen zu beleuchten: Männliche Gewalt gegen Frauen und deren psychische Folgen.