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Dr. Carolin Wiedemann

Kritik und Emanzipation
Meine Biografie:

Carolin Wiedemann studierte Journalismus und Soziologie in Hamburg und Paris, arbeitete für das World Policy Institute in New York und schrieb eine Doktorarbeit über neue Formen von Kollektivität und Subversion unter digitalen Bedingungen, die 2016 im transcript Verlag erschien ("Kritische Kollektivität im Netz").

Als Journalistin arbeitet sie für verschiedene Magazine und Zeitungen, u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel Online, das Missy Magazine und analyse&kritik, und spricht regelmäßig auf Podien und Konferenzen über Digitalisierung, Feminismus, Migration und Utopien.

Sie ist im Vorstand der internationalen Menschenrechtsorganisation 'Humanity in Action' und Teil des Netzwerks für kritische Migrationsforschung 'kritnet'.

Gerade arbeitet sie an einem Buch über gegenwärtigen Antifeminismus und die Frage nach der Überwindung patriarchaler Zustände, das 2020 bei Matthes&Seitz erscheinen wird.

Meine Vorträge / Referenzen:

Wie wollen wir wohnen?

Warum wir andere Wohnungen, neue Häuser und smartere Städte brauchen - und wieso die Frage nach der Zukunft des Wohnens im Bett anfängt. Darüber sprach Carolin Wiedemann auf der Release-Veranstaltung der achten Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Quarterly mit dem Titelthema "Wohnen der Zukunft"..

This talk is in: Deutsch


Sophia statt Cyborg. Zur Ideologie der Künstlichen Intelligenz

Der Roboter Sophia bekommt die saudiarabische Staatsbürgerschaft verliehen, Chatbots lösen Psychotherapeuten und Coaches ab, und im kompliziertesten Brettspiel der Welt „Go" übertrifft ein selbst-lernender Computer sein Vorgängermodell, das bereits zuvor den Weltmeister aus Fleisch und Blut geschlagen hatte. Führende KI-Forscher sehen sich endlich bestätigt: Die Maschine ist der bessere Mensch. Aber wie funktionieren die Systeme der so genannten Künstlichen Intelligenz eigentlich? Welche Ideen bestimmen deren Ausgestaltung? Und welche Auswirkungen hat ihre zunehmende Anwendung in der Produktion, in der Administration und in den Alltagspraktiken der Individuen?
Der Vortrag von Carolin Wiedemann skizziert die letzten Entwicklungen in der KI-Forschung sowie deren Zusammenhang mit Transformationsprozessen zum digitalen Kapitalismus, die Emanzipation und Fallstricke immer enger verweben.




Digital Public Spheres and Digital Politics as Critique?

CritiqueLab. Toolkits for Critique in Digital Cultures in co­ope­ra­ti­on with the DFG Re­se­arch Trai­ning Group Cul­tu­res of Cri­tique
with Ma­rie-Lui­se An­ge­rer, Cle­mens Apprich, Da­vid Ber­ry, Ti­mon Beyes, Ma­nue­la Bo­jad­zi­jev, Alex De­mi­ro­vic, Ga­brie­le Gra­mels­ber­ger, Frédéric Mar­tel, Ni­ko­laus Müller-Schöll, Ro­ber­to Ni­g­ro, Ste­fan Römer, Ned Ros­si­ter, Jut­ta We­ber, Ca­ro­lin Wie­de­mann & Ulf Wug­ge­nig

This talk is in: Englisch


Die Künstliche Intelligenz des Kapitals

Künstliche Intelligenz steht an der Schwelle zum Massenmarkt und zur Alltagstechnologie in einem auf Big Data, User Generated Content und der Etablierung plattformkapitalistischer Ökosysteme folgenden logischen Schritt: Plattform-Kapitalismus 2.0. Diskussion mit Timo Daum, Felix Maschewski, Julia Schneider und Carolin Wiedemann; Moderation Nina Galla.