Francesca Schmidt

Referentin feministische Netzpolitik


Themenschwerpunkt: Feministische Netzpolitik

Twittername: @fran_digital

Webseiten/Blogs: https://www.gwi-boell.de/de/netzpolitik , http://netzforma.org , http://www.ffbiz.de/

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: algorithmen, künstliche intelligenz, hate speech, tech diversity, intersektionalität, feministische netzpolitik, netzaktivismus, digital divide, digitale gleichberechtigung, netzfeminismus, gender, überwachung, gender in technology, digitale governance, online harassment, intersektionaler feminismus, feminismus, netzpolitik, internet culture, digitale widerstandspraktiken, digitale gewalt, bias in ai

Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

Francesca Schmidt lebt und arbeitet in Berlin. Studium der Germanistik, germanistische Linguistik und Gesellschaft, Geschichte und Politik Südasien in Heidelberg und Berlin. Während ihres Studiums beschäftigte sie sich vorrangig mit der Gender- und Frauenforschung in der Literatur.

Beruflich hat sie sich auf Netzpolitik spezialisiert. Derzeit ist sie Referentin im Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie und verantwortet den Bereich feministische Netzpolitik mit den aktuellen Schwerpunkten Digitale Gewalt und Überwachung.

Sie ist Gründungsmitglied von netzforma* e.V. - Verein für feministische Netzpolitik.

Im FFBIZ e.V. ist sie als Vorstandsfrau tätig.

Vorträge / Referenzen:

Netzpolitik. Eine feministische Einführung

Francesca Schmidt entwirft in dem Buch einen neuen Gesellschaftsvertrag des Digitalen. Anhand von zwei zentralen Themen- und Diskussionsfeldern, „Digitale Gewalt“ und „Überwachung versus Privatheit“, skizziert sie, wie eine geschlechtergerechte
digitale Welt aussehen könnte. Dabei schafft die Autorin einen historischen Zusammenhang, indem sie auf Diskussionen aus den 80er und 90er Jahren und vor allem den Cyberfeminismus Bezug nimmt.

Netzpolitik für und in der digitalen Gesellschaft ist einem steten Wandel unterworfen. Dem noch im Entstehen begriffenen Politikfeld fehlen bislang tiefergehende feministische Analysen für diesen Wandlungsprozess. Diese erste Einführung stellt einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke dar. Bisherige Entwicklungslinien, Erkenntnisse und Standpunkte werden zusammengeführt, um daraus entsprechende Visionen und Perspektiven zu entwickeln.

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Wenn KI, dann feministisch. Impulse aus Wissenschaft und Aktivismus

Sexrobotik, Drohneneinsätze und Sprachassistent*innen – all das und Vieles mehr läuft unter den Schlagworten Künstliche Intelligenz (KI) und Algorithmen. Doch was genau umfassen KI und Algorithmen und wie vielfältig sind die Perspektiven auf diese tatsächlich? KI – eine Kehrtwende im Mensch-Maschine Verhältnis? Ein Mythos? Eine Utopie? Die Zukunftsszenarien schwanken zwischen Bedrohung und Verheißung. Klar ist: Technologie im Allgemeinen und algorithmische Prozesse im Speziellen sind nicht ohne Herrschafts- und Machtbezug denkbar. Gerade deshalb gilt es fortwährend, diese Systeme vor dem Hintergrund feministischer Sichtweisen und Wertvorstellungen kritisch zu betrachten, zu bewerten und neu zu entwickeln. Feministische Betrachtungsweisen und intersektionale Zugänge finden kaum bis keine Berücksichtigung, und so reproduzieren sich traditionell patriarchale Sichtweisen und verstärken sich durch den Einsatz von KI. Reicht es aus, KI gerechter zu gestalten? Wenn ja, nach wessen Kriterien? Wie verändert sich Überwachung im Zuge automatisierter Entscheidungsprozesse? Ist die Forderung nach Transparenz die Lösung oder lenkt sie von den notwendigen Forderungen ab? Wer definiert diese sogenannte KI, das Wort zwischen den Gänsefüßchen? Wie kann der Diskurs über KI inklusiv geführt werden? Diese Publikation begleitet aktuelle Entwicklungen intersektional feministisch. Ziel ist es, angesichts sich verdichtender technischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen, neue Perspektiven auf Künstliche Intelligenz und Algorithmen zu entwickeln. Die grundlegende mathematische Formel der Algorithmen muss lauten: Wenn KI, dann feministisch.

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Backstage Talk | Zündfunk Netzkongress 2018: Digitale Gewalt, Ungerechte Algorithmen

Feminismus kann und muss die digitale Welt zivilisieren. Nach dieser Überzeugung machen Francesca Schmidt und Katharina Mosene Netzpolitik.

Der Zündfunk Netzkongress 2018 stand unter dem Motto „Cashtag“ und warf die Frage auf, was uns das Netz wirklich kostet. Entsteht ein neuer digitaler Kapitalismus, oder wird das Netz Opfer des Turbo-Kapitalismus? Ist die Digitalisierung mit Algorithmen und künstlicher Intelligenz eine große Chance für Politik und Gesellschaft, oder schafft sie einen Raum für noch mehr Ungerechtigkeit?
Im Backstage Talk sprach Franziska Storz darüber mit Netzexperten wie Katharina Mosene und Francesca Schmidt.

Sie kämpfen gegen zunehmende Überwachung und ausufernde digitale Gewalt, die sich im Netz besonders gegen auch sonst benachteiligte Gruppen richtet. Die Tendenz, vorhandene Diskriminierungen unreflektiert zu übernehmen, sehen sie ebenso bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Programmierer würden damit sexistische oder rassistische Algorithmen produzieren, die in Zukunft gesellschaftliche Entscheidungen treffen. Mit dem 2018 gegründeten Verein „netzforma“ wollen Mosene und Schmidt diesen Entwicklungen eine feministische Netzpolitik entgegensetzen.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Ziele und Wege feministischer Netzpolitik

Der öffentliche Raum «Internet» ist für Frauen* und LGBTIQ-Menschen wesentlich risikobehafteter als für andere Gruppen. Er muss als Freiraum verteidigt und erweitert werden.

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Regulierung gewaltvoller Online-Kommunikation

Kommunikative Gewalt hat erhebliche Auswirkungen auf queer-feministischen Netzaktivismus. In dem Artikel geht es um Hintergründe gewaltvoller, anti-feministischer und rassistischer Kommunikation und um Fragen der Regulierungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch