Francis Seeck

Antidiskriminierungstrainer*in, Autor*in, Doktorand*in


Themenschwerpunkt: Klassismus, Care und Gender

Twittername: @Francis__Seeck

Webseite/Blog: https://www.francisseeck.net/

Sprache/n: Deutsch, Englisch, Spanisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: antidiskriminierung, feministische theorien, queer theory, neoliberalismus, soziale ungleichheit, care-arbeit, sexuelle und geschlechtliche vielfalt, klassismus, bildungsarbeit, bestattung

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

Biografie:

Ich bin Autor*in, Antidiskriminierungstrainer*in und Doktorand*in. Ich promoviere zu Care und Prekarität in trans* und nicht-binären Räumen. Ich bin Lehrbeauftragte*r im Bereich Gender und Queer Studies.

Ich halte Vorträge und gebe Workshops zu den Themen:

Klassismus/ Soziale Ungleichheit
Antidiskriminierung
Machtkritische Perspektiven auf Trauer und Bestattungen
Caring Communities
Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt

Aktuelle Veröffentlichung:
https://www.edition-assemblage.de/recht-auf-trauer/

Vorträge / Referenzen:

Lesung Recht auf Trauer

19. Juni 2018, Autonomes Feministisches Referat Oldenburg

Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert?

Die Bestattungspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen, insbesondere von Klassismus und Heteronormativität, geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Angehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt.

Francis Seeck zeigt den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen, Ausgrenzung und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es auch um Widerstand auf anonymen Friedhofswiesen, sei es durch Trauergäste, Aktivist*innen, Forscher*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne von „Rest in protest!“.

Francis Seeck ist Kulturanthropolog*in und lebt in Berlin. Francis promoviert zu kollektiven Fürsorge/Care Praxen von trans* und nicht-binären Menschen in Deutschland und der Schweiz. Francis arbeitet zudem als Antidiskriminierungstrainer*in und Lehrbeauftragte*.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Workshop Awareness

VLSP Fachtreffen, 9.6.2018

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
TAZ Lab, Arbeit aus feministischer Perspektive, wie halten wir uns am Leben?

21. April 2018, TAZ Lab

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Workshop Queer-Feminismus

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Workshop zu Klassismus

28. April 2018, bei xart splitta, Berlin

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Communities of Care – Alternative Formen der Sorge und Solidarität

Queere Kämpfe verbinden in Würzburg. Aktionswoche vom 14.-21. Juli 2017 zu Fragen solidarischen Streitens und Lebens von LSBTIQA*

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Let’s talk about death. Queere_machtkritische Perspektiven auf Bestattungen

Lesung/Diskussion

Auch in queer-feministischen und linken Kontexten sind Sterben, Tod, Bestattung und Trauer oft tabuisiert und werden alleine verhandelt. Aber so soll es nicht bleiben!

Francis Seeck wird das Buch „Recht auf Trauer. Bestattungen aus machtkritischer Perspektive“ vorstellen. Ausgrenzung hört nach dem Tod nicht auf. Es geht um die Fragen: Wie hängen Klassismus, Heteronormativität, Rassismus und staatliche Bestattungspraxen (Sozial- und Ordnungsbehördliche Beerdigungen) zusammen? Wer ist betrauerbar? Wie kann Widerstand in dem Feld aussehen?

https://www.edition-assemblage.de/recht-auf-trauer/

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Tod ohne Lobby.

Ein Potrait über Francis Seeck in der Siegessäule November 2017, geschrieben von Katrin Kämpf.

"Die Neoliberalisierung vom Sterben sollte auch innerhalb queerer Szenen kritisch debattiert werden, wofür Seecks Buch eine wunderbare Diskussionsgrundlage darstellt."