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Katja Urbatsch

Katja Urbatsch
Studierende der 1. Generation
Mein Twittername:

@arbeiterkind

Meine Webseite/Blog:

www.arbeiterkind.de

Meine Themen:

berufseinstieg für studierende der ersten generation bildungsaufstieg studierende ohne akademischen familiären hintergrund

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch

Meine Stadt:

Berlin

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Gründerin des Sozialunternehmens ArbeiterKind.de – DIE INITIATIVE FÜR ALLE, DIE ALS ERSTE IN IHRER FAMILIE STUDIEREN

Katja Urbatsch, geb. 1979 in Ostwestfalen, ist Gründern und hauptamtliche Geschäftsführerin der gemeinnützigen Initiative ArbeiterKind.de. Sie studierte Nordamerikastudien, Betriebswirtschaftslehre sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Boston University. Derzeit promoviert sie berufsbegleitend im Fach Amerikanistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die 2008 gegründete Initiative ArbeiterKind.de und ihre 6.000 Ehrenamtlichen in 70 lokalen Gruppen wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Engagementpreis und dem Deutschen Studentenwerkspreis. Zudem wurde Katja Urbatsch als Ashoka Fellow 2009 in ein weltweites Netzwerk von Social Entrepreneurs aufgenommen. Sie setzt sich darüber hinaus als Mitglied des Executive Committee des European Access Network (EAN) dafür ein, dass es einen breiten Zugang zum Bildungsaufstieg gibt. Als erste Akademikerin ihrer Familie ist sie mit den Problemen von Kindern aus nicht-akademischen Familien beim Bildungsaufstieg vertraut. Zu diesem Thema veröffentlichte sie 2011 ihr Buch "Ausgebremst: Warum das Recht auf Bildung nicht für alle gilt".

Die Vision von ArbeiterKind.de ist, dass in Deutschland jedes Kind aus einer nichtakademischen Familie mit geeigneter Qualifikation die Chance auf einen Bildungsaufstieg hat. Deshalb ermutigt die Initiative Schülerinnen und Schüler, ein Studium aufzunehmen, und unterstützt sie auf dem Weg zum Studienabschluss und Berufseinstieg. ArbeiterKind.de möchte durch ein niedrigschwelliges, bedarfsorientiertes und flächendeckendes Beratungsnetzwerk erreichen, dass die Quote der Nichtakademikerkinder an Hochschulen steigt und die Quote der Studienabbrecher verringert wird. Bundesweit engagieren sich fast 6.000 Ehrenamtliche in 70 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen. Innovativ bei ArbeiterKind.de ist der peer-to-peer-Ansatz: Die Ehrenamtlichen sind zum größten Teil selbst Studierende der ersten Generation und ermutigen durch das eigene Beispiel.