Lin Hierse

Redakteurin


Themenschwerpunkt: Diversität

Twittername: @linhierse

Sprache/n: Deutsch, Englisch, Chinesisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: journalismus, home studies, bikulturalität, intersektionalität, medien, wissenschaftskommunikation, wissenschaft und bildung, vielfalt, stadtentwicklung, interkulturalität, kreatives schreiben, wohnraum, china, diversität, feminismus und wissenschaft, heimat, visuelle methoden

Biografie:

Lin Hierse war wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kultur- und Sozialgeographie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Dezember 2019 ist sie Redakteurin bei der taz.am wochenende. Alle zwei Wochen erscheint ihre Kolumne Chinatown in der taz. Lin hat Asien- und Afrikawissenschaften sowie Stadtforschung studiert und war Social Media Editor und Autorin beim Onlinemagazin sinonerds, das Geschichten aus und über China abseits des Mainstreams erzählt. Sie arbeitet vorrangig zu den Themen Diversität in den Medien, Intersektionalität und Identität.

Vorträge / Referenzen:

Vortrag zu Leitbilder und Berliner Stadtentwicklungspolitik im Rahmen von "Baladiya"

"Das Projekt Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung richtet sich an algerische, marokkanische und tunesische Fachkräfte auf dem Gebiet der Stadtentwicklung. (...) Mit dem von der Robert Bosch Stiftung initiierten und finanzierten sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des CoMun-Vorhabens unterstützten Projekt Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung ermöglicht die Europäische Akademie Berlin gemeinsam mit ihren Partnern den teilnehmenden Stadtplanern die Entwicklung eigener Vorhaben und den Aufbau transnationaler, praxisorientierter Netzwerke."

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
korientation x sinonerds

Lesung von korientation e.V. und sinonerds mit Texten zum Thema interkulturelle Identitäten, Stereotypisierung und Alltagsrassismen gegenüber Asiat*innen.

Workshop zu videographischen Forschungsmethoden bei der re:publica 2017

Wissenschaft setzt immer Forschende und Beforschte voraus, zumindest klassischerweise. Doch so werden Narrative reproduziert, die vorrangig aus der verkopften Forschendensicht Sinn machen. Bezug zu verschiedenen Lebensrealitäten und Wirklichkeiten herstellen, Grenzen zwischen Erforschtem und Erlebtem verwischen lassen – all das kann Teil einer respektvollen und partizipativen Wissenschaftspraxis sein.

Wir möchten Euch einen Einblick in visuelle und videographische Methoden geben, die beispielsweise in der Stadtforschung Anwendung finden. Dazu gibt’s Input, dann dürft Ihr selber ran. Wir verschieben den Kontext und versetzen Euch in eine Forschungssituation, in der Ihr mit uns und wir mit Euch erkunden, was die re:publica mit Euch macht und wie Ihr sie erlebt. Welche (audio-)visuellen Eindrücke prasseln auf Euch ein, welche Atmosphären nehmt ihr wahr? Filmt für uns! Wir wollen Eure bewegten und bewegenden Bilder sehen, Eure Erklärungen dazu hören und diese ein paar Stunden später in Form eines Mini-Films mit Euch und allen anderen re:publica-Besuchenden teilen.

Damit wollen wir verdeutlichen, wie Autovideographie in Forschungsprozessen und anderen Kontexten verwendet werden kann, bei denen Multiperspektiven erwünscht sind und Blickwinkel erweitert werden möchten. So können visuelle Methoden dazu beitragen, Zwischentöne einzufangen, die sonst nicht erfasst worden wären und Zusammenhänge zu beleuchten, die sonst unsichtbar geblieben wären.

Also auf in eine bunte Zukunft! Forschung muss nicht dröge, elitär und anstrengend sein. Lasst uns gemeinsam bewegte Bilder sammeln, und Wissenschaft erfahrbar und zugänglich machen.