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Merle Becker

Wertschätzende Kommunikation
Meine Biografie:

Das Thema Hierarchien zieht sich durch meinen Lebenslauf. Als ich für eine Hilfsorganisation in Uganda gearbeitet habe, konnte ich nicht fassen, wie deutlich globale Hierarchien in der Entwicklungszusammenarbeit werden. Deshalb gründete ich 2013 academic experience Worldwide. Ziel war es, geflüchtete Menschen zu unterstützen, aber auch von ihnen zu lernen: eine Begegnung auf Augenhöhe statt des klassischen Helfersyndroms. Dafür diskutierte ich im Rahmen vieler Podiumsdiskussionen, vertrat die Organisation in den Medien, gab Workshops und Keynotes. Im Januar 2017 wählte mich das Journal Frankfurt für diese Arbeit unter die TOP 30 unter 30 Persönlichkeiten in Frankfurt am Main.

Immer wieder kamen mir die Fragen:

Wie wollen wir zusammenleben? Wie wollen wir zusammenarbeiten? Und wie können wir dabei möglichst viel positiven Einfluss auf unsere Umwelt haben?

Auch als Redakteurin und Moderatorin setzte ich mich mit diesen Fragen auseinander, etwa für die Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“, für welche ich u.a. eine wöchentliche TV Sendung leitete und moderierte.

Nach meinem Abschluss als Friedens- und Konfliktforscherin arbeitete ich an der Universität, um in den Bereichen zivilgesellschaftliches Engagement, Diversität und Hierarchien in der internationalen Klimapolitik zu lehren und zu forschen. 2017 wurde ich für den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre nominiert.

Meine Vorträge / Referenzen:

Demoband Moderation



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Vom Sollen zum Tun (Pecha Kucha)



Merle Becker, Gründerin von academic experience Worldwide e.V. spricht bei der Joahnnisnacht der evangelische Akademie Frankfurt zum Thema "Vom Sollen zum Tun"

"Bilder und Sprache werden zu Macht. Menschen, die vorher Ärzte waren, Mütter, Freunde, Künstler und Lehrer, werden hier ihrer Menschlichkeit beraubt und zu „Flüchtlingen“ gemacht. Um jemanden auf Augenhöhe zu begegnen, braucht es nicht viel
mehr als Empathie. Wir sollten uns allen bewusst sein, dass unsere privilegierte Situation auf Glück zurückzuführen ist und nicht auf Talent oder Können.
Die Situation könnte genau anders herum sein. Wir könnten „die Anderen“sein. Wir könnten „die Flüchtlinge“ sein. Lasst uns weg von dem „Wir sollten“ und Menschen wieder als Menschen begegnen. Das ist nicht schwer.
So anders sind wir nicht. Wir müssen nur:
Vom Sollen zum Tun."

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Redaktion und Moderation von TV-Show: "Respekt - das Magazin"



Von 2014 bis 2016 leitete und moderierte ich die TV-Show "Respekt - das Magazin", welche wöchentlich am Sonntagabend auf Rhein Main TV ausgestrahlt wurde.

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Moderation Hessenslam 2014



Die siebenköpfige Publikumsjury gab Florian Cieslik für seinen letzten Auftritt die absolute Höchstwertung. Damit gewann er gestern Abend den Hessenslam 2014 im ausverkauften Großen Haus im Staatstheater Darmstadt und qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften in Dresden. Den Wettbewerb der unter Zwanzigjährigen gewann Leah Diba aus Lorsch. Sie wird Hessen beim deutschen U-20-Finale in Berlin vertreten.

Der Hessenslam entwickelte sich zum dreitägigen Literaturfestival, mit Eröffnungsshow in der Goldenen Krone, dem Halbfinale und U-20 Wettbewerb. 24 Slamer aus Hessen traten an dem Wochenende gegeneinander an. Konkurrenzkampf stünde aber in der Slammer-Szene nicht im Vordergrund, verriet uns der deutschsprachige Meister 2013 Jan Philipp Zymny. »Wir sind eher wie eine große Familie.« In der »slamily« wird sich zwar auch mal gezankt, aber alle seien freundschaftlich miteinander verbunden, bestätigt auch Felix Römer, der den Hessenslam letztes Jahr in Kassel veranstaltete.

Die beiden Moderatoren Tilman Döhring, der auch »Respekt!« Botschafter ist, und Dominique Macri führten die rund 1000 Zuschauer durchs Programm, erklärte die Regeln und trugen dazu bei, dass die Stimmung die ganzen dreieihalb Stunden nicht abflachte. Am Ende waren es die Finalisten, die für stehenden Applaus sorgten. Ein wenig Tragik, viel Ironie und messerscharfe Erkenntnisse. Die Slammer zeigten an diesem Abend die ganze Bandbreite der Stilrichtungen - für jeden war etwas dabei. Nur der Frankfurter Slammer Florian Cieslik zog an diesem Abend das Quäntchen mehr Begeisterung auf sich. Für seinen Abschlusstext bekam er von sieben Jurybewertungen vier mal die Höchstpunktzahl: vier mal die 10!

Zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Jochen Partsch ist die »Respekt!« Initiative dieses Jahr einer der Hauptsponsoren des Hessenslam. Das Team des Vereins »Slambasis« organisierte die Veranstaltung. Tilman Döhring und Thomas Strunden (Slambasis) haben ein Event auf die Beine gestellt, dass in der Bühnenliteratur noch sehr lange Zeit Maßstäbe setzen wird.

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Interview auf der Bühne der Bundesregierung beim Tag der Deutschen Einheit



Merle sprach zusammen mit Ümmühan Ciftci von InteGREATer e.V. zum Thema Integration.

Merle hat nicht nur aeWorldwide vorgestellt, sondern auch kritisiert, wie der der Innenminister und andere Vertreter der Bundesregierung momentan Stimmung machen und versuchen, das Bild von geflüchteten Menschen in den Medien negativ zu beeinflussen. Die Aussagen von Thomas de Maizière sind nicht nur falsch, sondern auch gefährlich und menschenverachtend.
Auch haben wir nochmals angemerkt, dass der Staat bereits Menschen im Asylverfahren Deutschkurse finanzieren muss und nach Erhalt des Asyls über ein Niveau von B1 hinaus!
Außerdem kann es nicht sein, dass eine gefallen Mauer gefeiert wird, während gleichzeitig neue Mauern errichtet werden (und das ganze noch unter dem Titel "Grenzen überwinden"...)
Ob unsere Kritik bei der Bundesregierung angekommen ist, wird sich zeigen...

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Podiumsdiskussion zur Filmpräsentation »Blut muss fließen« auf der Frankfurter Buchmesse



»Neonazis wurden immer schon unterschätzt«, sagte Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer auf der Frankfurter Buchmesse. Hier stellte der politische Filmemacher Peter Ohlendorf seinen Film »Blut muss fließen« vor, welcher auf den Recherchen des Journalisten Thomas Kuban basiert, und diskutierte mit Kennern der rechten Szene.

Thomas Kuban recherchierte neun Jahre lang undercover in der Rechtsrockszene. Er filmte mit versteckter Kamera verbotene Konzerte und kann beweisen, wie illegale Songs gespielt und Hitlergrüße ausgeführt werden. Zusammen mit dem politischen Filmemacher Peter Ohlendorf entwickelte er aus dem Material einen Film, der auf verschiedenen Festivals gezeigt wurde.

Auf der Frankfurter Buchmesse zeigte die Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus« den Film, der beim Publikum kein gutes Gefühl auslöste. Darauf folgte eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur Peter Ohlendorf, der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl, die auch Mitglied des Vereins »Grätsche gegen Rechtsaußen« ist und mit Reiner Becker, Leiter des Beratungsnetzwerks Hessens. Auch Helge von Horn, Soziologe und Kenner der rechten Szene, sowie Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer, Erziehungswissenschaftler mit Forschungsschwerpunkt auf der NS-Pädagogik und Respekt!-Botschafter diskutierten mit.

Nachdem zunächst allgemein über den Film gesprochen wurde, kam die Diskussion in Fahrt. Was ist an der rechten Szene so reizvoll für Jugendliche? Sind Neonazis immer noch so einfach an ihrer Kleidung zu identifizieren? Was tun, wenn das eigene Kind oder der Schüler betroffen ist? Was hat die aktuelle Parteienlandschaft mit den Gefahren des Rechtsextremismus zu tun?

Die Zeit war wie immer viel zu kurz, denn zu dem Thema gibt es einfach zu viel zu sagen. Überzeugt euch selbst.

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Interview mit Emmanuel Jal (Englisch)



Musiker, Schauspieler und Friedensaktivist – Emmanuel Jal ist ein Multitalent und Megastar. Umso mehr freuen wir uns, dass der aus dem Südsudan stammende Rapper nun »Respekt!«-Botschafter ist.

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respekt.tv - der Talk - Islamfeindlichkeit in Deutschland und in Frankfurt



Terroranschläge und Negativmeldungen aus Krisengebieten aus aller Welt sorgen dafür, dass Islamfeindlichkeit wieder salonfähig wird. In den vergangenen Monaten gingen tausende Menschen gegen eine sogenannte »Islamisierung des Abendlandes« auf die Straße. Rassistische, rechtspopulistische und antiislamische Bewegungen gewinnen massiv an Zulauf – und das in allen Teilen der Gesellschaft. Auch wenn die Teilnahmezahlen an Demonstrationen wie PEGIDA und Co rückläufig sind, sollte das Thema dennoch ernst genommen werden.

Deshalb haben wir von »Respekt.tv - der Talk« einige interessante Menschen eingeladen, mit denen wir das Thema in seiner Breite diskutierten.

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Vorlesung "Refugees welcome - und dann?"



Im fünften Vortrag der Ringvorlesung "Refugees welcome - und dann?" im Bachelorstudiengang Interkulturelle Wirtschaftspsychologie" an der Hochschule Hamm-Lippstadt berichten Melusine Reimers und Merle Becker, die beiden Gründerinnen von Academic Experience Worldwide, einer gemeinnützigen Organisation im Bereich der Flüchtlingsbegleitung, von Ihren Erfahrungen, Zielen und Projekten.

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