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Mirjana Mitrovic

Flanerie, Feminismus, Mexiko
Mein Twittername:

@mirjanamit

Meine Webseiten/Blogs:

mirjana-mitrovic.de

https://www.instagram.com/_mirjana_mitrovic_/

Meine Themen:

identität kunst internet stadt flaneuse feminismus

Meine Sprache/n:

Englisch Deutsch Spanisch

Meine Stadt:

Berlin | Mexiko-Stadt

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Mirjana Mitrović arbeitet als Kulturschaffende, Journalistin und Fotografin. In Hamburg machte sie ihr Abitur und in München absolvierte sie ihre Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei einer Konzertagentur. Im Bachelor studierte sie Kulturwissenschaften und Spanische Philologie. Für ihren Master in Interdisziplinäre Lateinamerikastudien an der Freien Universität Berlin ging sie für ein Jahr an die Universidad Nacional Autónoma de México und schrieb ihre Masterarbeit über aktuelle cyberfeministische Diskurse in Mexiko-Stadt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierte sie auf internationalen Kongressen in Deutschland, Mexiko, Spanien und Australien.

Als Kulturschaffende leitet sie seit 2016 mit Jan-Holger Hennies das Ausstellungsprojekt 'Enlaces | Links' über feministische Netzaktivistinnen in Mexiko und Deutschland. Herzstück des Projekts ist die in Zusammenarbeit mit Aktivist*innen und Kollektiven erstellte multimediale Ausstellung “Estamos Conectadas | Wir sind vernetzt”. Diese wurde 2017 im Museo de la Memoria Indómita in Mexiko-Stadt und 2018 in der Galerie salonlabor bauchhund in Berlin gezeigt. Seit dem wurde das Projekt in mehreren Städten beider Länder aus- und vorgestellt. Die Inhalte und weitere Informationen sind online einsehbar: www.enlaces-links.net

Bereits vorher arbeitete sie sowohl auf verschiedenen Kunst-, Kultur- und Musikfestivals als auch bei politischen Kunstprojekten wie bspw. dem ‚Europäischen Mauerfall’ des Zentrums für Politische Schönheit (2014) mit.

Artikel schreibt sie u.a. für Tages- und Wochenzeitungen, Monatszeitschriften sowie Blogs.

Meine Vorträge / Referenzen:

Vortrag und Diskussionsveranstaltung "Netzfeminismus in Mexiko und Deutschland"

13. Dezember 2018, 19–22 Uhr, Allerweltshaus (Köln)

#Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielen das Internet, digitale Medien und Web 2.0 eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. Sogar auf den Straßen zeigt sich Netzfeminismus heute, Protest offline und online scheint sich international zu verbinden.

Auch in Mexiko und Deutschland schaffen Aktivist*innen mit Hilfe des Internets – oft auf kreative Art und Weise – Aufmerksamkeit für ihre Anliegen: Kritik an lokalen gesellschaftlichen Problemen ist genauso zu finden wie globalpolitische Forderungen.

Mit seinem Entstehen Anfang der 90er wurde das Internet euphorisch als neuer grenzenloser sowie körperloser Raum begrüßt, in dem sich die Gesellschaft noch einmal neu erfinden sollte. Wie aber sehen heute die virtuellen Realitäten und Möglichkeiten für Frauen je nach lokalen Kontexten aus? Was bedeutet Netzfeminismus für Aktivist*innen verschiedener Generationen aus beiden Ländern?

This talk is in: Deutsch


Vortrag "Netzfeminismus – Ausstellung und aktivistische Perspektiven aus Mexiko und Deutschland"

20. November 2018, 14–16 Uhr, Hochschule für angewandte Wissenschaften (Hamburg)

Fragen, die in der Veranstaltung im Mittelpunkt stehen und gemeinsam diskutiert werden können, sind:
• Was ist Feminismus? Und was hat das mit Internet zu tun?
• Wer kennt hashtag-Aktionen wie #aufschrei bzw. #MiPrimerAcoso? Was ermöglicht diese Form des Protests? Wo liegen seine Grenzen?
• Welche Formen von feministischem Aktivismus finden wir auf YouTube?
• Wie umgehen mit Hass? Zukunftsperspektive Netzfeminismus?
Grundlage für die Diskussion sind die Inhalte der multimedialen Ausstellung „Wir sind vernetzt“. Die Ausstellung ist Ergebnis einer Auseinandersetzung mit Cyberfeminismus am Beispiel von Mexiko-Stadt. Erforscht wurde, in welchem Ausmaß und auf welche Art die Diskurse der aktuellen cyberfeministischen Bewegungen dort von der Entwicklung der Internettechnologie, dem lokalen feministischen Aktivismus sowie dem (Gewalt)Kontext in Mexiko(-Stadt) geprägt sind. Zudem wurde Frage nachgegangen, inwieweit der cyberfeministische Aktivismus eine politische Schlagkraft entwickelt und inwiefern er zu einer Veränderung der gesellschaftlichen Realitätswahrnehmung beiträgt. Wenn von Interesse, kann zudem auf den Prozess, die Erstellung und Kuration der Ausstellung eingegangen werden.

This talk is in: Deutsch


Referentin "Von feministischen Bewegungen in Lateinamerika lernen"

8. November 2018, 18–21 Uhr, August-Bebel-Institut (Berlin)

Ob auf der Straße, im Netz oder in der Politik – überall in Lateinamerika mischen sich Feminist*innen in gesellschaftliche Debatten ein, kämpfen für ihre Rechte, Partizipation und Selbstbestimmung. Dabei haben sie zahlreiche Erfolge erzielt. Was können wir von lateinamerikanischen Aktivist*innen lernen? Wie können wir uns mit ihnen solidarisieren und uns ihre Kämpfe zum Vorbild machen?

Mit: Marly Borges (LGBTIQ*-Aktivistin), Caroline Kim (Redakteurin Lateinamerika Nachrichten), Javiera Carrasco Heine (Sozialanthropologin und feministische Aktivistin) und Mirjana Mitrović (Journalistin, Fotografin und feministische Aktivistin)

This talk is in: Deutsch


Presentation @ „4S 2018. TRANSnational STS“

29/08 – 01/09/2018 Society for Social Studies of Science (4S), Sydney, Australia (funded by Ernst-Reuter-Gesellschaft)

Panel: Latin American Science, Technology and Society: Women, Gender, and Sexuality Issues
Session Organizer & Chair: Sandra Harding

The Current Discourses Of Cyberfeminist Movements In Mexico City
Cyberfeminists primarily act within the Internet, often regarded as a global virtual space without borders. However, the discourses of the Mexican cyberfeminists show that their actions are heavily influenced by the activists’ local contexts. In Mexico City the current cyberfeminist activism is marked by other autonomous urban feminist movements and the politics of the local PRD government. Additionally, “machismo” and violence against women from catcalling to assault to femicides impact the activists’ lives on a daily basis. Within virtual spaces these phenomena reappear, e.g. in the form of “trolls” who insult, threaten and intimidate. Cyberfeminists thus inhabit the hybrid zones on the disappearing lines between virtual spaces and local physical world. Within this framework Donna Haraway’s “Manifesto for Cyborgs” (1985), which also came to be the cyberfeminists’ manifesto, remains relevant as it further questions these borders, particularly between human and technology, woman and man. In order to grasp these multiple levels of blurred dualisms and dichotomies of spaces and gender constructions, this discourse analysis critically examines the activists’ media creations in form of text, image and audio-visual media as well as the press coverage about their actions from 2015 to 2017. Based on the thoughts of Michel Foucault and the method of Margarete and Siegfried Jäger the paper hence shows how current cyberfeminist movements interpret the hybridities surrounding them. Moreover it is analysed how the societal contexts influence their activism and what impact from the global virtual space onto the constructions of reality within the local population the activists can make.

This talk is in: Englisch


Presentation @ „LASA 2018. Latin American Studies in a globalized World“

23/05 – 26/05/2018 Latin American Studies Association (LASA), Barcelona, Spain (funded by Ernst-Reuter-Gesellschaft)

Semblanza
Ciberfeministas actúan sobre todo en el Internet, el cual muchas veces está considerado como un espacio virtual, global y sin fronteras. Sin embargo, los discursos de las ciberfeministas mexicanas muestran una fuerte influencia del contexto local de las activistas. En la Ciudad de México el activismo actual ciberfeminista es marcado por otros movimientos autónomos de feministas urbanas y la política local del gobierno del PRD. Además, el machismo y la violencia contra mujeres, desde el acoso callejero hasta los feminicidios, también impactan la vida cotidiana de las activistas. En el espacio virtual reaparecen estos fenómenos, por ejemplo en forma de “trolls” quienes insultan, amenazan e intimidan. Así, las ciberfeministas habitan una zona híbrida entre el espacio virtual y el mundo físico local; una frontera cada vez más difusa si no desaparecida. En este marco, el “Manifesto for Cyborgs” (1985) de Donna Haraway, el cual vino a ser el manifesto ciberfeminista, mantiene su relevancia por cuestionar estas fronteras, en especial entre lo humano y lo tecnológico, entre mujer y hombre.
Para entender estos múltiples niveles de borrosos dualismos y dicotomías entre espacios y géneros, este análisis crítico del discurso examina las creaciones mediáticas de las activistas como son textos, imágenes y medios audio-visuales; además se ocupa de artículos en prensa sobre sus acciones entre 2015-2017. Basada en la teoría de Michel Foucault y el método de Margarete y Siegfried Jäger este trabajo muestra cómo los movimientos ciberfeministas actuales interpretan los hibridismos rodeándolas. Además, se analiza cómo los contextos sociales influyen en su activismo y qué impacto tienen las activistas desde el espacio virtual y global hacia la construcción de la percepción de la realidad social a nivel local.

This talk is in: Spanisch


Vortrag und Moderation im Rahmen des "XXIV Coloquio International de Estudios de Género. Ciencia, tecnología y género."

Vortrag über aktuelle cyberfeministische Diskurse in Mexiko-Stadt und Moderation der "Mesa 3. La Web 3.0 y nuevas formas de subjetivización y socialidad" am 25.10.2017 im Rahmen des XXIV Coloquio International de Estudios de Género. Ciencia, tecnología y género. an der Universidad Nacional Autónoma de México in Mexiko-Stadt.

This talk is in: Spanisch


Vortrag im Rahmen der "Nachwuchstagung: Aktuelle Entwicklungen in Lateinamerika"

Vortrag "Discurso actual del Ciberfeminismo en la Ciudad de México" am 22.06.2017 in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

This talk is in: Spanisch


Journalistische Arbeiten

Unter diesem Link finden sich einige Artikel, die Mirjana Mitrović für Tages- und Wochenzeitungen, sowie Monatszeitschriften und Blogs auf deutsch und spanisch veröffentlicht hat.




Fotografie

In ihren fotografischen Arbeiten beschäftigen sich Mirjana Mitrović vorwiegend mit der Umwelt von Frauen, ihrem Schaffen und ihren Anliegen. Sie nutzt für ihre künsterlische Arbeit die analoge Fotografie.