Ursula Doehnert

Changebegleiterin


Themenschwerpunkt: Lebensrucksack aus-, umpacken

Webseite/Blog: http://genuss-weg.de/

Sprache/n: Deutsch

Stadt: St. Augustin

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Land: Deutschland

Themen: agile, selbstermächtigung, mentale gesundheit, stärken stärken, natur als lebensberater*in, fallstrick erziehung, selbstzweifel, opfer, agilität - zauber oder fluch

Ich biete: Vortrag, Beratung, Training

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Persönliche Anmerkung:

Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen. Das Motto haben wir alle schon mal selbst erleben können. Aber warum laufen wir dennoch oft den selben Weg, obwohl wir uns immer weiter von uns selbst entfernen und uns irgendwie schon lange „tot“ dabei fühlen? Dabei liegt und lebt inkognito vieles was wir uns wünschen in uns selbst und wartet darauf, endlich gelebt zu werden. „Wer nur des andern Feuer anfacht, dem erlischt sein eigenes“. Wenn wir nicht anfangen zu leben wer wir sind, nicht damit aufhören, unsere eigenen Wünsche abzutun, oder immer nur den Erwartungen anderer entsprechen, sterben wir bevor wir tot sind. Wenn wir tief in unsere Wahrheit hineinschauen und unsere Ego-Brille abnehmen, können wir zu innerer Freiheit kommen. Jedes Leben hat einen Sinn und Zweck, ohne dass wir das irgendwem beweisen müssten - auch Deins. Greif zu und hol es Dir.

Biografie:

Es gab viele Brüche und daraus entstehend große Selbstzweifel in meinem Leben. Lange habe ich nicht verstanden, dass es weniger darum geht, die vielen kleinen Splitter zu einem „richtigen“ Bild zu kitten, sondern mehr darum, im Leben herauszufinden, wer man selbst ist und die Brüche zu akzeptieren. Statt sich über die Erwartungen anderer zu definieren und die Konditionen unserer Erziehung zu bedienen, hilft es, die tief vergrabenen Teile im Lebensrucksack heraufzuholen und den „inneren Krieg gegen sich selbst“ zu beenden. Wenn wir den falschen Gefühlen auf die Schliche kommen, können wir den überwältigend anstrengenden Versuch, endlich perfekt zu sein (für wen?) loslassen. Mit 61 bin ich - nicht zuletzt durch den Jägerschlag - an einen Punkt gekommen, der mich aus der Opferrolle sprengt und ich meinem inneren Selbstmitleid endlich mit Wut begegnen kann. Diese Energie steht jetzt für mein eigenes Feuer zur Verfügung. Der ungeschminkte Blick auf sich selbst zeigt, dass wir auch als unperfekte Person selbstbewusst das sein können, was wir am besten und am erfolgreichsten sind - wir selbst.