Jacqueline Saki Aslan


Main focus: Cultures of Remembrance

Languages: German, English, French, Spanish, Kurdish

Country: Germany

Topics: empowerment, community organising

Services: Talk, Moderation, Workshop management, Consulting, Coaching, Interview

  Willing to travel for an event.

Examples of previous talks / appearances:

Klassismus

Klassismus ist die strukturelle, kulturelle und individuelle Diskriminierung aufgrund des sozialen Status und richtet sich gegen Angehörige der Arbeiter*innenklasse und Menschen in Armutsverhältnissen. Im Workshop werden wir die Mechanismen der Diskriminierung durch verschiedene Übungen sichtbar machen und thematisieren. Dabei betrachten wir den Zusammenhang mit Race und Gender und legen den Fokus auf die eigene Bildungsbiografie sowie die Praxis, in der uns Klassismus begegnet.

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Die Entwicklung von Nachbarschaften in der Arbeit mit Geflüchteten

Das Thema Flucht und Trauma rückt immer mehr in den Fokus und führt zu einer Verunsicherung in verschiedenen Berufsfeldern, so auch in den Frühen Hilfen. Tatsächlich leiden laut Studien 40% der in Deutschland ankommenden Geflüchteten an Traumafolgestörungen wie PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung). Mit einer Sensibilisierung für das Thema kann unter Fachkräften und Ehrenamtlichen leicht eine Überforderung einhergehen, die neue Strategien im Umgang mit Ressourcen und eigenen Grenzen erfordert. Laut Gesetz haben traumatisierte Geflüchtete Anspruch auf eine Psychotherapie, doch die Wartelisten sind lang.

In diesem Workshop beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Möglichkeit, Nachbarschaften zu entwickeln. In einer funktionierenden Nachbarschaft könnten wir Bedürfnisse und Grenzen erkennen, nach Hilfe fragen und auch mal Arbeit aufteilen. Wie können Konzepte von Solidarität, Demokratie und Teilhabe, die ansonsten wie politische Schlagwörter verhandelt werden, auf den Arbeitsalltag übertragen werden? Wie nehmen Fachkräfte Geflüchtete als Mitgestaltende von "Hilfen" wahr? Die Teilnehmenden schauten eigene Strukturen und Projekte an und reflektierten auch dabei, wie sie sich selber verorten.

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Genozid an Yezid*innen, Leben in der Diaspora - was kann man tun?

In diesem Vortrag spreche ich u. a. über
- die Verfolgung der Yezid*innen
- den Genozid von 2014
- die Situation der Überlebenden in der Diaspora
- mein Engagement zur Aufarbeitung und Strafverfolgung der Täter*innen
- Möglichkeiten des Engagements für yezidische Geflüchtete

Der Link führt Sie beispielhaft zu einem School Talk, den ich für HAWAR.help gegeben habe. Ein weiteres Beispiel ist mein Input als Speakerin auf dem Symposium "Vergewaltigung als Kriegswaffe" des BDAJ Deutschland.

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Stärkung durch Teilhabe: eine Seminarreihe zum Selbst-Empowerment und Selbständigkeit von/mit geflüchteten Frauen_Migrantinnen*

Der Workshop strebt die Stärkung der aktiven gesellschaftlichen Teilhabe und die Förderung von neuen, als auch bereits bestehenden Kompetenzen von geflüchteten Frauen* und Migrantinnen* unterschiedlicher Herkunft an, um ihre Handlungsmöglichkeiten in dieser Gesellschaft zu erweitern.
WIr beschäftigen uns mit den Themen aktive politische Partizipation, Selbst-Empowerment und Vernetzung von und zusammen mit migrierten _geflüchteten Frauen`*. Schon immer gestalten Migrantinnen und geflüchtete Frauen* aktiv diese Gesellschaft und dies trotz erschwerten Zugangs und Nachteilen bei der politischen Teilhabe. Wir thematisieren die verschiedenen politischen Partizipationsmöglichkeiten sowie den Umgang mit Hürden und Diskriminierung und noch weniger bekannte politische Beteiligungsmöglichkeiten.

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Klassismus (für Multiplikator*innen im Sozial- und Gesundheitswesen und angehende)

Klassismus erfahren wir von klein auf im Kindergarten, in der Schule, auf der Arbeit und im Freundeskreis. Wie tief klassistische Vorurteile oder Verletzungen sitzen, zeigt sich zum Beispiel, wenn wir auf unangenehme Weise spüren, dass wir irgendwo nicht reinpassen. Oder wenn wir gelernt haben, dass wir uns für alles mehr anstrengen müssen als die, die in einem wohlhabenden oder sogenannten gebildeten Elternhaus aufgewachsen sind. Umgekehrt verhalten wir uns klassistisch, sobald wir andere aufgrund ihres Aussehens, Namens, Verhaltens und sozioökonomischen Hintergrundes als Angehörige der Arbeiter_innenklasse oder als Menschen in Armutsverhältnissen abstempeln und deswegen abwerten – ganz egal, ob diese Menschen diesen sozialen Status tatsächlich einnehmen oder nicht.

Im Workshop werden wir diese Mechanismen durch verschiedene Übungen sichtbar machen und thematisieren. Dabei betrachten wir den Zusammenhang mit Race und Gender und legen den Fokus auf die eigene Bildungsbiografie sowie unsere fachliche Rolle.

Die Teilnehmenden sollten daher bereit sein, ihre eigene Sozialisation zu reflektieren. Da eine solche Auseinandersetzung schmerzhaft sein kann, soll der Workshop ein möglichst empowernder Raum sein, in dem wir respektvoll und sensibel mit persönlichen Geschichten umgehen. Bereitet gerne ein Thema oder eine Geschichte vor, die ihr behandeln möchtet.

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Frühe Hilfen für geflüchtete Familien. Impulse für Fachkräfte.

Die Publikation Frühe Hilfen für geflüchtete Familien bietet Fachkräften Orientierung und Impulse sowohl für die Arbeit mit Familien mit Fluchterfahrung als auch für die Arbeit im Netzwerk Frühe Hilfen rund um das Thema Flucht. Die Autorinnen präsentieren mit der Veröffentlichung erste Ergebnisse eines Diskussionsprozesses, zu dem Expertinnen und Experten aus dem Arbeitsfeld der Frühen Hilfen und der Flüchtlingshilfe ihre Erfahrungen beigetragen haben. So finden Fachkräfte in der Broschüre Hintergrundinformationen, Praxis- und Methodenbeispiele sowie Anregungen für den kollegialen Austausch und Fragen zur Selbstreflexion. Die Publikation soll Fachkräfte in einem oft von Barrieren und Grenzen begleiteten Alltag und in der Arbeit mit geflüchteten Familien unterstützen.

https://www.fruehehilfen.de/service/publikationen/einzelansicht-publikationen/titel/fruehe-hilfen-fuer-gefluechtete-familien-impulse-fuer-fachkraefte/?tx_solr[sort]=publishedYear+desc

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Gastarbeiter_innen und Gasthörer_innen. Klasse, kulturelles Kapital und Bildungszugänge.

Bildung betrifft und beschäftigt nahezu alle Menschen: Vor allem Schulbildung und Bildungszertifikate spielen eine wichtige Rolle im Leben eines Menschen. Sie beeinflussen den Freund*innenkreis oder den Wohnort und sind oftmals für Arbeitsverhältnisse, für Lohn und Wohlbefinden von Bedeutung. Die Zugänge zu Bildung sind jedoch nicht gleich. Die Publikation reflektiert jenseits des gängigen Denkmusters »Wer nur will, die schafft es schon« stereotype Bilder und nimmt Leistung kritisch in den Blick. Vor allem lässt sie diejenigen zu Wort kommen, über die in der Regel gesprochen wird.

Der Band knüpft an sieben Comicbiographien an, die 2011 im Rahmen einer Ausstellung über Bildungserfahrungen von Menschen ohne akademischen Bildungshintergrund entstanden sind. Es werden verschiedene Grenzen und Hürden, aber auch Chancen und Unterstützungsmöglichkeiten von Beteiligten auf ihren (Bildungs-)Wegen thematisiert und deren persönliche Erfahrungen in einen strukturellen und diskursiven Rahmen eingebettet.

Songül Bitis, Nina Borst (Hg.): Un_mögliche Bildung. Kritische Stimmen und verschränkte Perspektiven auf Bildungsun_gleichheiten. Erschienen im Unrast Verlag 2013.

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Schule. Wege und Mehr. Informationen für Eltern von Schülerinnen und Schülern in Lichtenberg.

Bildungskoordination für Neuzugewanderte Lichtenberg

Konzept und Betreuung Verbeworte Adelheid Schardt www.verbeworte.de Berlin, 2019

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