Swantje Goebel

Soziologin, Hospiz-Vorständin


Main focus: Gesellschaft und Lebensende

Websites/Blogs/Social Media Accounts: https://hospiz-bergstrasse.de

Languages: German

City: Bensheim

State: Hesse

Country: Germany

Topics: palliative care, alterssuizid

Services: Talk, Workshop management, Interview

  Willing to travel for an event.

  Willing to talk for nonprofit.

Personal note:

Verstehen wir unseren Umgang mit dem Tod, verstehen wir auch unseren Zeitgeist. Und umgekehrt können wir unsere Haltungen zu so vielen Aspekten des Lebensendes nur dann begreifen, wenn wir sie im Konzext unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit erörtern. Spannend - erhellend! Wegweisend vielleicht...

Bio:

Soziologin, Vorständin der Einrichtungen des Hospiz Bergstraße in Bensheim/Südhessen (ein ambulanter Hospizverein mit Akademie und Trauerbegleitung und ein stationäres Hospiz)

Seit +25 Jahren hospizaktiv, zunächst als Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung, dann in Forschung und Lehre

Promoviert beim Kulturwissenschaftler Thomas Macho (Humboldt-Universität Berlin) mit einer Biographieanalyse zu hospizlichem Ehrenamt – worin wurzelt das Engagement und wie wirkt es ins eigene Leben hinein? Titel: Die eigene Sterblichkeit im Blick

Forschungsstationen in der Palliativmedizin in Freiburg/Breisgau und Mainz, zB Machbarkeitsstudie Würdezentrierte Therapie, Validierungsstudie zur Betreuungsqualität am Lebensende, Weiterentwicklung universitärer Lehre (Palliative Care Masterstudiengang und Querschnittsbereich im Medizinstudium)

Weitere akademische Arbeitsstationen Universität Münster und während Coronazeit Lehrstuhl im Bereich Gesundheitspädagogik an FH in Berlin (IB Hochschule für Gesundheit und Soziales), Lehraufträge in Bremen, Heidelberg, Ludwigshafen

Engagiert in der Deutschen Gesellschaft für Patientenwürde e.V./Mainz (ua als Kursleiterin für die Würdezentrierte Therapie)

Examples of previous talks / appearances:

Vortrag: Gelebte Solidarität - was es jetzt braucht

Unsere westlichen, alternden Gesellschaften sind demografisch bedingt mit einer wachsenden Versorgungslücke konfrontiert und stehen damit vor einer immensen Aufgabe. Was brauchen wir, um sie gut zu bewältigen? Und welchen Beitrag kann die Hospiz- und Palliativarbeit leisten?
Wie wohl keine andere Bewegung ihrer Zeit hat sie eine enorme Wirkkraft entfaltet und nicht weniger erreicht als einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Schwersterkrankten und Sterbenden.
Abermals braucht es nun visionäre Ambitionen und die Bereitschaft vieler, sich solidarisch einzubringen! Was möglich ist, wenn sich viele mit Courage, Gestaltungskraft, Kreativität und Beharrungsvermögen für eine sinnvolle Sache mobilisieren, zeigt die hospizliche Erfolgsgeschichte. In diesen krisengeschüttelten Zeiten vermitteln hospizliche Ursprünge also wahrlich Zuversicht und Inspiration – die genutzt sein will.

This talk is in: German